Für meine Arbeit nahm es mich am Anfang wunder, wie sich der Weltraum für Menschen anfühlt, die ihr Leben diesem gewidmet haben, aber nie die Möglichkeit hatten, diesen mit eigenen Augen zu sehen. NASA zeigt und Falschfarbenbilder des Weltalls, weshalb es uns nur bedingt möglich ist, nachzuvollziehen, in welchem riesigen Raum wir uns befinden und wie dieser wirklich aussieht. Wir haben keinen Vergleich, wie endlos weit sich das Universum erstreckt. So habe ich mich mit einem Astrophysiker unterhalten. Er hat mir gesagt, dass wir nichts Besonderes sind und das unser Leben auf der Erde nur zufällig entstanden ist und genauso zufällig wieder endet. Wir sind nur Nachkommen von Molekülen, deren einzige Aufgabe es ist, sich fortzupflanzen.

 

Doch die Menschheit strebt nach einem Sinn im Leben, denn er gibt uns Hoffnung. Es sind die Geheimnisse des Weltalls die uns in ihren Bann ziehen. So schickte ich einen Astronauten auf eine Reise nach mehr, mehr als unser Leben auf diesem Planeten. Er will sich gegen die Wahrheit streben, die uns die Wissenschaft setzt - er will nicht an die Unwichtigkeit seiner selbst glauben. Es kann nicht sein, dass das alles ist. Es geht nicht nur um die Wahrheit des Aussehens des Alles, sondern all die Geheimnisse, die sich sonst noch um diesen unvergleichlichen, leeren Raum um uns verstecken. Die Bildserie verspricht, trotz niederschmetternder Worte von einem Astrophysiker, der weder an einen Sinn, noch Karma oder Schicksal glaubt, eine Hoffnung nach mehr, als wir sehen.

 

Das da mehr ist, als unser unbedeutendes, kurzes Leben auf diesem zufälligen Planeten.


Interview mit Prof. Dr. Ben Moore an der Universität Zürich am 09.12.19


"Wie stellen Sie sich das Weltall hinter dem vor, was wir bisher erforschen konnten? Was fühlen Sie dabei?"

"Wenn wir trotzdem zu diesem Ort vordringen könnten, was würden wir sehen?"


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Konzeptarbeit Suche im All
Das Konzept zu meiner Diplomarbeit "Suche im All".
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